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Sonnen-Check für Wien: Sonnenstunden und Schattenwurf für jede Adresse

Tippe eine Adresse ein und sieh, wann die Sonne wirklich ankommt: echte Gebäude, echte Schatten, Stockwerk für Stockwerk, vom längsten bis zum kürzesten Tag. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Zum Ausprobieren:

13:00

Tag im Jahr21. Juni
StockwerkEG
Sonnenfenster an diesem Tag

Sonnenstunden je Stockwerk
Stockwerk21. Juni20. März21. Dez.

So rechnet der Sonnen-Check

Sonnenstand: Astronomie statt Schätzung

Für jeden Zeitpunkt berechnen wir Sonnenhöhe und Richtung minutengenau für Wien (48,2° Nord), in Wiener Ortszeit inklusive Sommerzeit. Zur Sommersonnenwende steigt die Sonne auf rund 65 Grad, zur Wintersonnenwende bleibt sie unter 19 Grad: darum ist der 21. Dezember der ehrliche Härtetest für jede Wohnung.

574.000 amtliche Gebäudekörper

Für Wien rechnen wir mit dem Baukörpermodell der Stadt Wien: jeder Baukörper mit seiner amtlichen Höhe. Daraus entsteht für deine Adresse ein Rundum-Horizont: welches Nachbarhaus verdeckt die Sonne aus welcher Richtung, wann genau, und ab welchem Stockwerk schaust du darüber hinweg. Im Umland übernehmen OpenStreetMap-Daten.

Was das Modell nicht weiß

Bäume, Geländeform (etwa Hanglagen am Stadtrand), Fenstergrößen und geplante Neubauten sind nicht enthalten. Der Sonnen-Check zeigt das Sonnenangebot der Lage: ob das Licht in der Wohnung ankommt, hängt zusätzlich von Grundriss und Fenstern ab.

Ein Beispiel, durchgerechnet

Ein realer Messpunkt in der Neubaugasse (1070 Wien): Im Erdgeschoß bekommt die Stelle am 21. Dezember nur rund eine halbe Stunde direkte Sonne, im 6. Stock knapp fünf Stunden, also mehr als den halben Wintertag. Das Stockwerk entscheidet in Gründerzeit-Vierteln oft mehr als die Ausrichtung. Prüf deine Adresse oben im Werkzeug: die Rechnung dauert Sekunden.

Gerechnet mit diesem Werkzeug · Stand: Juli 2026

Sonne und Wohnung: worauf es ankommt

Süd- oder Westbalkon?

Ein Südbalkon bekommt die Mittagssonne und ist der einzige, der auch im Winter nennenswert Sonne sieht: die tiefe Wintersonne kommt fast nur aus Süden. Ein Westbalkon liefert die Abendsonne, für Berufstätige oft die wertvollere, heizt im Sommer aber am stärksten auf. Ostseiten haben Morgensonne, Nordseiten praktisch keine direkte Sonne.

Altbau: Blockrand, enge Gassen, Hochparterre

Gründerzeit-Viertel sind dicht: Straßen von 15 bis 20 Metern Breite treffen auf Traufhöhen um 21 Meter. Straßenseitige Erdgeschoße bekommen im Winter oft gar keine direkte Sonne, Hochparterre nur wenig mehr. Die oberen Etagen gewinnen überproportional: oft entscheidet das Stockwerk mehr als die Himmelsrichtung.

Neubau: freier Blick, aber prüfen

Neubauquartiere stehen lockerer, dafür wachsen sie: der freie Blick von heute kann in fünf Jahren verbaut sein. Geplante Gebäude kennt der Sonnen-Check nicht. Bei Neubaulagen lohnt darum der Blick auf umliegende Baufelder, und im Zweifel der Winter-Test mit dem Regler.

Häufige Fragen

Wie genau ist der Sonnen-Check?

Der Sonnenstand wird minutengenau astronomisch berechnet, in Wiener Ortszeit inklusive Sommerzeit. Die Gebäude kommen in Wien aus dem amtlichen Baukörpermodell der Stadt Wien mit exakten Höhen je Baukörper, im Umland aus OpenStreetMap. Bäume, Gelände und geplante Neubauten sind nicht enthalten: das Ergebnis ist eine sehr gute Orientierung, kein Gutachten.

Was ist ein Sonnenfenster?

Ein zusammenhängender Zeitraum, in dem ein Punkt direkte Sonne bekommt. Der Sonnen-Check listet alle Sonnenfenster eines Tages auf die Minute, inklusive der Zeiten, in denen ein Nachbarhaus die Sonne nimmt, und zeigt, welches Gebäude das ist.

Wie viele Sonnenstunden sollte eine Wohnung haben?

Eine feste Norm gibt es für Wohnungen nicht. Als Faustregel zählt der Winter: eine Lage, die am 21. Dezember ein bis zwei Stunden direkte Sonne bekommt, fühlt sich das ganze Jahr hell an. Straßenseitige Erdgeschoße im Blockrand liegen im Winter oft bei null. Prüf darum immer den kürzesten Tag, nicht den Juni.

Süd- oder Westbalkon: was ist besser?

Für Helligkeit übers ganze Jahr: Süden, denn nur dort kommt auch die tiefe Wintersonne an. Für Abendsonne nach der Arbeit: Westen, mit dem Preis der Sommerhitze. Der Fassaden-Modus im Werkzeug zeigt beide Varianten für deine konkrete Adresse.

Warum hat das Erdgeschoss im Altbau so wenig Sonne?

Weil die Gasse schmäler ist, als die Häuser hoch sind: bei rund 21 Metern Traufhöhe und 15 bis 20 Metern Straßenbreite kommt die Wintersonne (unter 19 Grad Höhe) unten nie an. Deshalb steigen die Sonnenstunden mit jedem Stockwerk deutlich.

Funktioniert der Sonnen-Check auch im Umland von Wien?

Ja. Außerhalb der amtlichen Wiener Abdeckung rechnen wir mit Gebäuden aus OpenStreetMap: dort ist ein Teil der Höhen geschätzt, die Quellenzeile unter dem Werkzeug zeigt das ehrlich an.

Was kostet der Sonnen-Check?

Nichts. Der Sonnen-Check ist Teil von wohnwahn, einem privaten, unabhängigen und kostenlosen Projekt für die ehrliche Wohnungssuche in Wien. Keine Anmeldung, keine Werbung: und wenn du magst, zeigt dir die Seite gleich Wohnungen mit Nachmittagssonne.

Sonne gefunden? Jetzt die Wohnung dazu.

wohnwahn zeigt zu jeder Wohnung die Daten, die kein Portal zeigt: Lage, Klima, echte Wege, und die Sonne gleich mit.