Karten-Werkzeug
Lärmkarte St. Pölten: Wie laut ist es an deiner Adresse?
Gib deine Adresse ein und du bekommst die amtlichen Lärmwerte für genau diese Stelle: tagsüber und nachts, woher der Lärm kommt und ob er über den Grenzwerten liegt. Eines vorweg, weil es hier mehr zählt als in jeder anderen Stadt, die wir abdecken: St. Pölten ist kein Ballungsraum im Sinne der EU-Richtlinie, kartiert sind nur die Hauptverkehrsquellen. Von 4.274 bewohnten Wohnlagen im Markt tragen 745 überhaupt eine Zone, also 17 Prozent. Wo nichts eingefärbt ist, heißt das hier meistens nicht leise, sondern nicht erhoben.

Adresse eingeben oder auf die Karte tippen
Unsere Auswertung je Wohnlage: eingefärbt sind nur BEWOHNTE 250-Meter-Zellen, Wald, Felder und Wasser bleiben frei. Blasse Zellen liegen unter der Kartierungsschwelle oder außerhalb des kartierten Gebiets. In St. Pölten ist der zweite Fall der häufigere. Quelle: strategische Umgebungslärmkarte 2022 (laerminfo.at, BMK), Straßen-, Schienen- und Autobahnlärm zusammen.
So liest du die Karte
Die Karte zeigt den Dauerschallpegel in Zonen zu je 5 Dezibel: einmal über den ganzen Tag gemittelt (Lden, mit Abend- und Nacht-Gewichtung) und einmal nur für die Nacht (Lnight, 22 bis 6 Uhr). Grün heißt hier: unter der Kartierungsschwelle von 55 dB am Tag bzw. 45 dB in der Nacht ODER außerhalb des erhobenen Gebiets. Diese zwei Bedeutungen auseinanderzuhalten ist in St. Pölten die wichtigste Übung.
- unter 55 dB
- Ruhig oder nicht erhoben. In Wilhelmsburg, Pyhra, Kapelln und Traismauer trägt weniger als ein Achtel der Wohnlagen überhaupt eine Zone; in Karlstetten, Obritzberg-Rust, Statzendorf und Wölbling ist die Karte ganz leer. Dort sagt Grün nichts.
- 55 bis 64 dB
- Hörbar, aber üblich. Das ist das Band der Wohnstraßen entlang der Westbahn, in Ober- und Unterwagram, in Ratzersdorf und im Umfeld des Hauptbahnhofs.
- 65 bis 74 dB
- Laut. Betrifft in Oberwagram und Spratzern rund ein Viertel der Wohnlagen, jeweils entlang der Bahn und der B1. Lärmschutzfenster machen hier den Unterschied.
- über 75 dB
- Sehr laut. Direkt an der Westbahn-Trasse, an der A1 Westautobahn und an der S33 Kremser Schnellstraße. Alle drei liegen dort im höchsten Band, tagsüber wie nachts.
Faustregel: 10 dB mehr empfinden die meisten Menschen als doppelt so laut. Und die Nacht zählt mehr als der Tag, für den Schlaf ist Lnight der wichtigere Wert. An der Westbahn ist das besonders relevant, weil der Güterverkehr nachts nicht aussetzt.
Ab wann gilt es amtlich als zu laut?
Zwei Zahlen helfen beim Einordnen. Die WHO empfiehlt für Straßenverkehr unter 53 dB am Tag und unter 45 dB in der Nacht. Österreich legt im Bundes-Umgebungslärmschutzgesetz zusätzlich Schwellenwerte für die Aktionsplanung fest, und die sind quellenabhängig.
| Quelle | Tag (Lden) | Nacht (Lnight) |
|---|---|---|
| Straße | 60 dB | 50 dB |
| Autobahn und Schnellstraße | 60 dB | 50 dB |
| Schiene | 70 dB | 60 dB |
| Flugverkehr | 65 dB | 55 dB |
| Industrie (IPPC-Anlagen) | 55 dB | 50 dB |
Schienenlärm hat mit 70 dB den mildesten Tageswert, Industrielärm mit 55 dB den strengsten. Das ist keine Willkür: ein dauerhaftes Anlagengeräusch gilt als störender als ein Zug, der vorbeifährt. Für St. Pölten heißt das aber auch, dass die Westbahn erst spät auffällt, obwohl sie direkt an der Trasse im höchsten Band liegt. Wird ein Schwellenwert überschritten, prüfen die zuständigen Stellen Lärmschutzmaßnahmen, hier vor allem das Land Niederösterreich über seinen Aktionsplan, die ÖBB für die Bahn und die ASFINAG für A1 und S33. Ein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Maßnahme entsteht daraus nicht. Die Analyse oben ordnet deine Adresse gegen genau diese Werte ein und nimmt bei mehreren Quellen den strengsten Wert.
Was die Karte kann und was nicht
- Kein Ballungsraum, nur Hauptquellen
- Die EU-Umgebungslärmrichtlinie verlangt eine flächendeckende Kartierung erst ab 100.000 Einwohnern. St. Pölten hat rund 57.000 und ist deshalb kein Ballungsraum: wir haben den amtlichen Ballungsraum-Layer selbst abgefragt, am Rathausplatz kommt kein Treffer, am Linzer Hauptplatz sehr wohl. Erhoben sind hier nur Westbahn, A1, S33 und die Hauptstraßen. Die Anliegerstraße vor deinem Haus ist es nicht.
- Grün heißt hier oft „nicht erhoben“
- Von 4.274 bewohnten Wohnlagen im Markt tragen 745 eine amtliche Zone, also 17 Prozent. In unseren anderen vier Märkten sind es 26 bis 40 Prozent. In Karlstetten, Obritzberg-Rust, Statzendorf und Wölbling ist die Karte vollständig leer, obwohl dort 761 Wohnlagen liegen. Keine Zone ist dort keine Aussage über die Ruhe.
- Selbst der Hauptplatz trägt keine Zone
- Der Rathausplatz liegt weder tags noch nachts in einer Zone, auch nicht im Umkreis. Das ist einerseits richtig, er ist Fußgängerzone. Andererseits zeigt es genau die Grenze dieser Karte: die Kremser Gasse und der Riemerplatz sind ebenso wenig erhoben, und wer dort wohnt, kennt den Unterschied zwischen Dienstagvormittag und Freitagabend.
- Die Westbahn ist erfasst, und sie ist laut
- An der Trasse durch das Stadtgebiet weist die Karte Lden über 75 dB und Lnight über 70 dB aus, also das höchste Band beider Skalen. Der Unterschied zwischen bahnnah und bahnfern ist hier größer als in mancher voll kartierten Stadt, und er ist der wichtigste Lärmbefund des ganzen Markts.
- A1 und S33 ebenfalls im höchsten Band
- Beide liegen an ihrer Trasse bei über 75 dB am Tag und über 70 dB in der Nacht. Die S33 kreuzt dabei im Osten die Bahn, dort überlagern sich Straßen-, Autobahn- und Schienenzone.
- Nur Verkehr, kein Nachbar
- Kartiert sind Straße, Autobahn, Schiene, Flugverkehr und genehmigungspflichtige Industrieanlagen. Lokale, Baustellen, Nachbarn oder der Gastgarten nebenan tauchen nicht auf, und die Landeskliniken oder das Regierungsviertel erzeugen keine kartierte Zone.
- Berechnet, nicht gemessen
- Die amtliche Karte wird aus Verkehrsdaten modelliert (EU-Umgebungslärmrichtlinie), nicht an jeder Adresse gemessen. Für die Orientierung ist das dort, wo erhoben wurde, sehr verlässlich.
- Hof- gegen Straßenseite
- Der Wert gilt für die Rasterzelle. Eine hofseitige Wohnung an der lauten Achse kann trotzdem ruhig sein, das klärt nur die Besichtigung (Fenster auf!).
- Adresspunkt im Gebäude
- Ein Geocode liegt meist mitten im Haus, die Lärmzone endet aber an der Fassade. Liegt der Punkt selbst in keiner Zone, nimmt die Analyse die lauteste Zone im Umkreis von rund 15 m, also die Straßenseite, und sagt das dazu.
Ruhezeiten in St. Pölten: was gilt wirklich?
Feste Uhrzeiten gibt es nicht. Maßgeblich ist das NÖ Polizeistrafgesetz: Nach § 1 lit. a begeht eine Verwaltungsübertretung, wer ungebührlicherweise störenden Lärm erregt, und zwar rund um die Uhr. Die Strafe reicht bis 1.000 Euro Geldstrafe oder zwei Wochen Arrest, und liegt damit deutlich über dem oberösterreichischen Rahmen.
Ungebührlich ist Lärm dann, wenn ihm die Rücksicht fehlt, die man von jemandem erwarten kann. Entschieden wird im Einzelfall, nachts sowie an Sonn- und Feiertagen strenger. Feste Uhrzeiten wie 22 bis 6 Uhr stehen deshalb meist in der Hausordnung, und die gilt, weil der Miet- oder Kaufvertrag auf sie verweist. Für Baustellen gelten eigene Regeln aus der Baubewilligung, nicht das Polizeistrafgesetz.
Was du bei Lärm tun kannst
- Zuerst das Gespräch
- Viele Fälle klären sich, weil der Nachbar gar nicht weiß, wie weit der Schall trägt. In den Wohnbauten der Nachkriegszeit rund um die Innenstadt überträgt der Trittschall oft erstaunlich gut.
- Akut die Polizei
- Bei ungebührlichem Lärm hier und jetzt ist die Polizei zuständig (Notruf 133). Sie beurteilt vor Ort und kann eine Anzeige nach § 1 des NÖ Polizeistrafgesetzes erstatten.
- Magistrat für Betriebe und Baustellen
- St. Pölten ist seit 1922 Statutarstadt, der Magistrat ist also zugleich Bezirksverwaltungsbehörde. Er ist der richtige Weg bei Lärm aus einer genehmigten Betriebsanlage, aus dem Gastgarten nebenan oder von einer Baustelle. Im Umland ist es die Bezirkshauptmannschaft St. Pölten.
- Land Niederösterreich für Verkehrslärm
- Für den Lärm, den diese Karte zeigt, ist die Umweltabteilung des Landes zuständig. Sie führt den Aktionsplan Umgebungslärm; für die Westbahn sind es die ÖBB, für A1 und S33 die ASFINAG.
- Dauerhaft die Hausverwaltung
- Bei wiederkehrendem Lärm schriftlich an die Hausverwaltung, mit Datum und Uhrzeit je Vorfall. Ein Lärmprotokoll ist das wichtigste Beweismittel, wenn es weitergeht.
- Miete mindern
- Wird die Wohnung durch Lärm deutlich unbrauchbarer, etwa bei monatelanger Baustelle, kommt eine Mietzinsminderung nach § 1096 ABGB in Frage. Die Höhe ist gesetzlich nicht geregelt, sie richtet sich nach Ausmaß und Dauer. Vorher beraten lassen: die Arbeiterkammer Niederösterreich und die Mietervereinigung beraten kostenlos.
Eine Dezibel-Grenze gibt es für Nachbarschaftslärm übrigens nicht. Entschieden wird nach dem ortsüblichen Maß und danach, ob die gewohnte Nutzung der Wohnung wesentlich beeinträchtigt wird (§ 364 Abs. 2 ABGB). Wer in Unterwagram neben der Bahn wohnt, muss mehr hinnehmen als jemand in einer Sackgasse in Harland. Dezibel-Schwellen gelten nur für den Verkehrslärm dieser Karte.
Diese Zusammenfassung ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Und sie betrifft Nachbarschaftslärm, den die Karte oben nicht zeigt: dort geht es um Straße, Autobahn und Schiene.
Und Fluglärm?
St. Pölten hat keinen Verkehrsflughafen. Die EU-Kartierung erfasst nur Großflughäfen ab 50.000 Flugbewegungen im Jahr, und an keinem der Punkte, die wir im Stadtgebiet und im Umland abgefragt haben, weist die Karte eine Flugzone aus, weder tags noch nachts.
Für den Flugverkehr gilt ein um 5 dB höherer Schwellenwert als für die Straße, also 65 dB am Tag und 55 dB in der Nacht. Wichtiger für die Einordnung ist die Kennzahl selbst: Lden mittelt über das ganze Jahr. Ein einzelner Anflug ist etwa eine Minute laut, im Jahresmittel geht er unter.
Der Segelflugplatz Völtendorf im Südwesten der Stadt liegt unter jeder Kartierungsschwelle und erscheint deshalb nicht. Wer dort in der Nähe sucht, sollte an einem schönen Wochenende vorbeischauen: die Karte hilft an dieser Stelle nicht weiter, und wir tun nicht so.
Für die Nacht gilt hier dasselbe wie für den Tag: keine kartierte Flugzone. Der Wiener Flughafen Schwechat liegt rund 80 Kilometer östlich, seine Zonen reichen nicht bis hierher.
Häufige Fragen zur Lärmkarte
Was ist eine Lärmkarte?
Eine Lärmkarte zeigt, wie laut es an einem Ort im Jahresdurchschnitt ist, berechnet aus Verkehrs- und Anlagendaten statt an jeder Adresse gemessen. Die EU verpflichtet die Mitgliedstaaten alle 5 Jahre dazu, kartiert werden Straße, Autobahn, Schiene, Flugverkehr und Industrie. Dargestellt wird der Dauerschallpegel in Zonen zu je 5 Dezibel, getrennt für den ganzen Tag (Lden) und für die Nacht (Lnight). Nachbarschafts-, Lokal- oder Baustellenlärm ist darin nicht enthalten.
Gilt die Karte für die ganze Stadt St. Pölten?
Nein, und das ist der wichtigste Satz auf dieser Seite. Flächendeckend kartiert wird erst ab 100.000 Einwohnern, St. Pölten hat rund 57.000. Wir haben den amtlichen Ballungsraum-Layer selbst abgefragt: der Rathausplatz liefert keinen Treffer, dieselbe Abfrage am Linzer Hauptplatz sehr wohl. Erhoben sind hier nur Westbahn, A1, S33 und die Hauptstraßen. Von 4.274 bewohnten Wohnlagen tragen 745 eine Zone, also 17 Prozent; in Wien sind es 40, in Graz 35, in Salzburg 32 und in Linz 26.
Meine Straße ist auf der Karte grün. Ist es dort leise?
Das lässt sich in St. Pölten nicht allein aus der Karte beantworten. Grün heißt entweder unter 55 dB oder gar nicht erhoben, und der zweite Fall ist hier der häufigere. In Karlstetten, Obritzberg-Rust, Statzendorf und Wölbling ist die Karte vollständig leer, obwohl dort 761 Wohnlagen liegen. Nahe der Westbahn, der A1 oder der S33 ist Grün dagegen aussagekräftig, dort wurde erhoben.
Wie laut ist die Westbahn?
Direkt an der Trasse weist die amtliche Karte Lden über 75 dB und Lnight über 70 dB aus, also das höchste Band beider Skalen. Wir haben das an mehreren Punkten im Stadtgebiet abgefragt. Für Schienenlärm gilt allerdings mit 70 dB am Tag der mildeste Schwellenwert aller Quellen, die Bahn fällt in der Aktionsplanung also erst spät auf.
Woher kommen die Lärmdaten für St. Pölten?
Aus der strategischen Umgebungslärmkarte Österreichs (laerminfo.at, Umweltbundesamt im Auftrag des BMK, Datenstand 2022, CC BY). Weil St. Pölten kein Ballungsraum ist, wurden nur die Hauptverkehrsquellen erhoben: Westbahn, A1 Westautobahn, S33 Kremser Schnellstraße und die stark befahrenen Straßen. wohnwahn wertet die Karte zusätzlich je bewohnter 250-Meter-Zelle aus.
Was bedeutet Lden und Lnight?
Lden ist der über 24 Stunden gemittelte Dauerschallpegel, bei dem Abend und Nacht strenger gewichtet werden (day-evening-night). Lnight ist der Mittelwert nur für die Nachtstunden 22 bis 6 Uhr. Für erholsamen Schlaf ist Lnight der wichtigere Wert.
Welche Stadtteile sind am stärksten betroffen?
Gemessen am Anteil der Wohnlagen mit einer amtlichen Zone sind es Unterwagram mit 69 Prozent, Oberwagram mit 64, Ratzersdorf mit 61 und Spratzern mit 60, alle vier entlang der Westbahn. Ab 65 dB, also im lauten Band, liegen in Oberwagram 24 und in Spratzern 23 Prozent der Wohnlagen. Das Zentrum kommt dagegen auf 20 Prozent überhaupt kartierter und 4 Prozent lauter Lagen.
Zeigt die Karte auch Fluglärm?
In St. Pölten nicht. Die EU-Kartierung erfasst nur Großflughäfen ab 50.000 Flugbewegungen im Jahr; hier gibt es keinen, und an keinem unserer Abfragepunkte weist die Karte eine Flugzone aus. Der Segelflugplatz Völtendorf liegt unter jeder Schwelle. Der Flughafen Wien-Schwechat ist rund 80 Kilometer entfernt.
Kann ich den Lärm für ein konkretes Inserat sehen?
Ja. Jedes Inserat bei wohnwahn zeigt die Lage-Daten seiner Adresse, und wer im Fit „Ruhiges Zuhause“ wählt, bekommt das amtliche Lärmband der Adresse direkt in der Passungs-Erklärung. Liegt die Adresse außerhalb des kartierten Gebiets, steht das dort auch so, statt einer erfundenen Zahl.
Ab wie viel Dezibel prüft die Behörde Lärmschutz?
Nach dem Bundes-Umgebungslärmschutzgesetz gelten für die Aktionsplanung Schwellenwerte von 60 dB am Tag und 50 dB in der Nacht für Straßen- und Autobahnlärm, 70 und 60 dB für Schienenlärm, 65 und 55 dB für Fluglärm sowie 55 und 50 dB für Industrieanlagen. Wird ein Wert überschritten, prüfen die zuständigen Stellen Maßnahmen. Ein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Maßnahme entsteht daraus nicht.
Bis wann darf man in St. Pölten laut sein?
Es gibt keine Verordnung mit fixen Uhrzeiten. Das NÖ Polizeistrafgesetz verbietet in § 1 lit. a ungebührlicherweise störenden Lärm, und zwar rund um die Uhr; beurteilt wird im Einzelfall, nachts und an Sonn- und Feiertagen strenger. Die Strafe reicht bis 1.000 Euro oder zwei Wochen Arrest. Feste Zeiten wie 22 bis 6 Uhr stehen in der Regel in der Hausordnung.
Gibt es eine Dezibel-Grenze für Lärmbelästigung durch Nachbarn?
Nein. Für Nachbarschaftslärm nennt das Gesetz keine Dezibel-Grenze, entschieden wird nach dem ortsüblichen Maß und danach, ob die übliche Nutzung der Wohnung wesentlich beeinträchtigt wird. Dezibel-Schwellen gibt es nur für den Verkehrslärm dieser Karte, dort sind es 60 dB am Tag und 50 dB in der Nacht für Straßenlärm.
Datenstand der amtlichen Karte: 2022 (nächste EU-Kartierungsrunde: 2027) · Quelle: laerminfo.at (BMK), CC BY · Ruhezeiten: NÖ Polizeistrafgesetz § 1 lit. a (RIS) · Ballungsraum-Status, kartierte Quellen und Abdeckung selbst abgefragt, August 2026