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Grundstücke · St. Pölten und Umland

Grundstück kaufen in St. Pölten und Umland

Beim Grundstück entscheidet nicht die Ausstattung, sondern das Baurecht und der Boden. Was hier tatsächlich für Baugrund bezahlt wurde, steht unten je Gemeinde, aus den amtlichen Kaufverträgen. Zwischen der Stadt und dem günstigsten Umland liegt dabei fast der Faktor drei, bei Fahrzeiten, die sich um Minuten unterscheiden.

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Was Baugrund hier kostet

Die Statistik Austria wertet die Kaufverträge aus und weist je politischem Bezirk und je Gemeinde einen Durchschnitt in Euro je Quadratmeter aus. Das sind tatsächlich bezahlte Preise, kein Angebot. Die Reihenfolge ist hier eindeutiger als in anderen Zentralräumen: die Stadt ist der teuerste Fleck des Markts, und je weiter man ins Traisental hinauf oder über die Donau hinaus kommt, desto weniger kostet der Quadratmeter.

St. Pölten

€ 226/m²

St. Pölten-Land

Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise, Stand 2025. Transaktionspreise aus mehreren Jahren, auf das aktuelle Niveau gehoben. Ein Angebot liegt naturgemäß darüber, und ein einzelnes Grundstück kann durch Lage, Größe und Widmung weit abweichen.

Grundstücke auf wohnwahn

Jedes mit Reisezeit, Lärm und den Lage-Daten der Adresse.

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Worauf es beim Grundstückskauf ankommt

Widmung vor allem anderen

Ob und wie hoch gebaut werden darf, entscheidet der Flächenwidmungsplan, nicht der Verkäufer. Grünland bleibt Grünland, auch wenn im Inserat "Bauerwartungsland" steht: eine geplante Umwidmung ist eine Hoffnung, kein Baurecht.

Aufgeschlossen oder nicht

Wasser, Kanal, Strom und die Zufahrt kosten Geld, wenn sie fehlen. Manche Gemeinden schreiben Aufschließungsbeiträge im fünfstelligen Bereich vor. Die Frage gehört vor die Preisverhandlung, nicht danach.

Was der Plan über die Größe sagt

Bebaubare Fläche, Bauklasse und Bauweise begrenzen, was auf den Quadratmetern Platz hat. Ein großes Grundstück mit niedriger Dichte trägt oft weniger Haus als ein kleineres in einer höheren Bauklasse.

Nebenkosten einrechnen

Zum Kaufpreis kommen 3,5 Prozent Grunderwerbsteuer und 1,1 Prozent Grundbuchseintragung, dazu Vertragserrichtung und, falls ein Makler vermittelt, dessen Provision. Bei einem Grundstück um 400.000 Euro sind das rund 25.000 bis 40.000 Euro.

Der Boden selbst

Hanglage, Grundwasser und Altlasten verteuern das Fundament. Ein Bodengutachten vor dem Kauf ist billiger als eine Überraschung in der Baugrube.

Grundstückspreise in den Bundesländern

Häufige Fragen

Wie finde ich heraus, ob ein Grundstück in Niederösterreich Bauland ist?

Über das Bauamt der Gemeinde. Anders als für Wien, Graz, Salzburg und Oberösterreich können wir die Widmung für Niederösterreich nicht je Adresse anzeigen: das Land betreibt kein abfragbares Kartenverzeichnis, an das wir uns anschließen könnten. Wir bauen dafür lieber keine Seite, als eine Karte zu versprechen, die wir nicht zeigen können. Verbindlich ist ohnehin nur die Auskunft der Gemeinde.

Was kostet ein Baugrundstück in St. Pölten?

Die amtliche Statistik nennt für die Stadt St. Pölten einen Durchschnitt von rund 226 Euro je Quadratmeter (Stand 2025, aus Kaufverträgen). Im Umland reicht die Spanne von rund 139 Euro in Prinzersdorf bis rund 77 Euro in Obritzberg-Rust und Wölbling. Zwischen der Stadt und dem günstigsten Umland liegt damit fast der Faktor drei. Die Tabelle oben zeigt alle Gemeinden einzeln.

Warum ist die Stadt hier teurer als das Umland, in Linz aber nicht?

Weil der Zentralraum anders gebaut ist. Rund um Linz liegen mit Leonding und Pasching wohlhabende Einfamilienhaus-Gemeinden direkt an der Stadtgrenze, und dort wird fast nur Wohnbaugrund gehandelt. Um St. Pölten beginnt hinter der Stadtgrenze schnell echtes Land, mit Landwirtschaft statt Speckgürtel. Der Stadtwert bleibt darum die Spitze.

Was bedeutet Bauerwartungsland?

Dass eine Umwidmung erwartet, aber nicht beschlossen ist. Rechtlich ist es Grünland: es darf nicht gebaut werden, solange die Umwidmung nicht da ist. Ob und wann sie kommt, entscheidet die Gemeinde, nicht der Verkäufer.

Welche Nebenkosten kommen zum Kaufpreis dazu?

3,5 Prozent Grunderwerbsteuer, 1,1 Prozent für die Eintragung ins Grundbuch, die Vertragserrichtung und gegebenenfalls die Maklerprovision. Zusammen sind das üblicherweise 6 bis 10 Prozent des Kaufpreises.

Heißt aufgeschlossen, dass alle Anschlüsse liegen?

Nicht zwangsläufig. Aufgeschlossen heißt, dass die Erschließung rechtlich gesichert ist. Ob Wasser, Kanal und Strom bis zur Grundstücksgrenze liegen und was der Anschluss kostet, ist eine eigene Frage an die Gemeinde.

Grundstück gefunden oder anzubieten?

Die Suche zeigt jedes Grundstück mit Erreichbarkeit und Umgebung. Wer selbst ein Grundstück anbietet, stellt es kostenlos ein.

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