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Grundstücke · Oberösterreich

Grundstück kaufen in Oberösterreich

Der teuerste Baugrund des Landes liegt nicht in Linz, sondern am Mondsee. St. Lorenz kommt auf 732 Euro je Quadratmeter, die Landeshauptstadt auf 537. Wer hier sucht, entscheidet zwischen drei sehr verschiedenen Gegenden: dem Zentralraum, dem Salzkammergut und dem Mühlviertel, wo derselbe Quadratmeter ein Zwanzigstel kostet.

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Gallneukirchner Becken, Oberösterreich
Schlapfm · CC BY-SA 3.0

Was Baugrund hier kostet

Die Statistik Austria wertet die Kaufverträge aus und weist je politischem Bezirk und je Gemeinde einen Durchschnitt in Euro je Quadratmeter aus. Das sind tatsächlich bezahlte Preise, kein Angebot. Alle 18 Bezirke stehen hier vollständig: Linz kommt auf 537 Euro, Wels auf 332, und der Bezirk Rohrbach im oberen Mühlviertel auf 44.

Alle Bezirke

  • Linz (Stadt)€ 537/m²
  • Wels (Stadt)€ 332/m²
  • Linz-Land€ 304/m²
  • Steyr (Stadt)€ 245/m²
  • Wels-Land€ 207/m²
  • Gmunden€ 201/m²
  • Vöcklabruck€ 165/m²
  • Urfahr-Umgebung€ 152/m²
  • Steyr-Land€ 141/m²
  • Eferding€ 138/m²
  • Braunau am Inn€ 132/m²
  • Kirchdorf an der Krems€ 122/m²
  • Perg€ 111/m²
  • Freistadt€ 96/m²
  • Grieskirchen€ 94/m²
  • Ried im Innkreis€ 88/m²
  • Schärding€ 59/m²
  • Rohrbach€ 44/m²

Teuerste Gemeinden

  • St. Lorenz€ 732/m²
  • Leonding€ 637/m²
  • Mondsee€ 613/m²
  • Linz€ 537/m²
  • Gmunden€ 530/m²
  • Pasching€ 482/m²
  • Innerschwand am Mondsee€ 482/m²
  • Nußdorf am Attersee€ 482/m²
  • Unterach am Attersee€ 482/m²
  • Weyregg am Attersee€ 482/m²
  • Tiefgraben€ 458/m²
  • Traun€ 435/m²

Gezeigt sind die 12 teuersten von 438 oberösterreichischen Gemeinden mit eigenem Wert. Der Mittelwert über alle liegt bei 104 Euro je Quadratmeter, die günstigsten liegen bei 27.

Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise, Stand 2025. Transaktionspreise aus mehreren Jahren, auf das aktuelle Niveau gehoben. Ein Angebot liegt naturgemäß darüber, und ein einzelnes Grundstück kann durch Lage, Größe und Widmung weit abweichen. Der Bezirksschnitt verdeckt hier die Seen: Vöcklabruck steht als Bezirk im Mittelfeld, enthält mit St. Lorenz und Mondsee aber zwei der drei teuersten Gemeinden des Landes.

Grundstücke auf wohnwahn

Jedes mit Reisezeit, Lärm und den Lage-Daten der Adresse.

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Worauf es beim Grundstückskauf ankommt

Widmung vor allem anderen

Ob und wie hoch gebaut werden darf, entscheidet der Flächenwidmungsplan, nicht der Verkäufer. Grünland bleibt Grünland, auch wenn im Inserat "Bauerwartungsland" steht: eine geplante Umwidmung ist eine Hoffnung, kein Baurecht.

Aufgeschlossen oder nicht

Wasser, Kanal, Strom und die Zufahrt kosten Geld, wenn sie fehlen. Manche Gemeinden schreiben Aufschließungsbeiträge im fünfstelligen Bereich vor. Die Frage gehört vor die Preisverhandlung, nicht danach.

Was der Plan über die Größe sagt

Bebaubare Fläche, Bauklasse und Bauweise begrenzen, was auf den Quadratmetern Platz hat. Ein großes Grundstück mit niedriger Dichte trägt oft weniger Haus als ein kleineres in einer höheren Bauklasse.

Nebenkosten einrechnen

Zum Kaufpreis kommen 3,5 Prozent Grunderwerbsteuer und 1,1 Prozent Grundbuchseintragung, dazu Vertragserrichtung und, falls ein Makler vermittelt, dessen Provision. Bei einem Grundstück um 400.000 Euro sind das rund 25.000 bis 40.000 Euro.

Der Boden selbst

Hanglage, Grundwasser und Altlasten verteuern das Fundament. Ein Bodengutachten vor dem Kauf ist billiger als eine Überraschung in der Baugrube.

Grundstückspreise in den anderen Bundesländern

Häufige Fragen

Was kostet ein Grundstück in Oberösterreich?

Über alle 438 Gemeinden mit eigenem Wert liegt die Mitte bei 104 Euro je Quadratmeter. Die Spanne reicht von 27 Euro im Bezirk Rohrbach bis 732 in St. Lorenz am Mondsee. Die Stadt Linz liegt bei 537 Euro.

Warum ist das Salzkammergut teurer als Linz?

Weil dort Seeufer- und Zweitwohnsitzlagen gehandelt werden und das Angebot klein ist. St. Lorenz kommt auf 732 Euro je Quadratmeter, Mondsee auf 613, Gmunden auf 530. Die Landeshauptstadt liegt mit 537 Euro dazwischen.

Wo finde ich die Widmung eines oberösterreichischen Grundstücks?

Im Flächenwidmungsplan der Gemeinde. Für Oberösterreich haben wir dafür ein eigenes Werkzeug, das die Widmung je Adresse aus dem Landesplan zeigt. Verbindlich ist die Auskunft der Gemeinde.

Was bedeutet Bauerwartungsland?

Dass eine Umwidmung erwartet, aber nicht beschlossen ist. Rechtlich ist es Grünland, gebaut werden darf dort nicht. Ob und wann die Umwidmung kommt, entscheidet die Gemeinde, nicht der Verkäufer.

Welche Nebenkosten kommen zum Kaufpreis dazu?

3,5 Prozent Grunderwerbsteuer, 1,1 Prozent für die Grundbuchseintragung, dazu die Vertragserrichtung und, wo ein Makler vermittelt, dessen Provision. Zusammen sind das meist 6 bis 10 Prozent des Kaufpreises.

Grundstück gefunden oder anzubieten?

Die Suche zeigt jedes Grundstück mit Erreichbarkeit und Umgebung. Wer selbst ein Grundstück anbietet, stellt es kostenlos ein.

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