Grün heißt auch kühler
Straßenbäume kühlen ihre Umgebung im Sommer messbar. Wenn dir Hitze wichtig ist, gehören grün und kühl zusammen: die Kühl-Seite legt die Wärmebelastung neben das Grün.
Wohnen · Thema
Am grünsten wohnt man in Unterradlberg, in Viehofen und in Harland.
„Grün“ behauptet sich leicht. wohnwahn misst es: die Nähe zu echten Grünflächen, Parks, Wald und Wiesen, für jede bewohnte 250-m-Zelle.
Und der Durchschnitt täuscht, hier sogar in beide Richtungen: das Zentrum hat den höchsten Grünflächen-Anteil der Stadt und kommt an den Wohnlagen nur ins Mittelfeld, während im Umland die Häuser am Waldrand stehen, obwohl die Gemeindefläche fast nur aus Äckern besteht. wohnwahn misst das Grün an der Wohnlage, nicht am Rand des Stadtteils oder der Gemeinde.
Gereiht nach der mittleren Grünflächen-Nähe der bewohnten Wohnlagen: also nach dem Grün, an dem man wirklich wohnt. Verlinkt: das volle Stadtteilprofil im Grätzl-Atlas.
Grünflächen-Nähe (Parks, Wald, Wiesen) je 250-m-Zelle, aus OpenStreetMap · Stand: Oktober 2026
Methode: Nähe zu echten Grünflächen (Parks, Wald, Wiesen aus OpenStreetMap) je bewohnter 250-m-Zelle, großes und nahes Grün wiegt mehr, an der echten Stadtteilgrenze geclippt. Bewusst NICHT der Stadtteil-Grünanteil in Prozent, den die üblichen Rankings nehmen: der wird von Wald, Feld und Au am unbewohnten Rand aufgebläht und sagt nichts darüber, wo man wohnt. Die Zahl neben jedem Stadtteil ist der Median der Straßenbäume als zusätzlicher Kontext.
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Dunkelgrün heißt viel Park, Wald oder Wiese in der Nähe. Jedes Quadrat ist eine bewohnte 250-m-Zelle mit ihrem Grünflächen-Nähe-Score (großes und nahes Grün zählt mehr).
Nur bewohnte Lagen sind eingefärbt. Gemessen wird die Nähe zu Grünflächen je Wohnlage. Tipp: auf die Karte tippen zeigt den Grün-Score genau dieser Stelle.
Grün heißt meistens Stadtrand. Diese Stadtteile zeigen, dass beides geht: ein hoher Grün-Score UND höchstens 25 Minuten mit den Öffis zum Rathausplatz.
Straßenbäume kühlen ihre Umgebung im Sommer messbar. Wenn dir Hitze wichtig ist, gehören grün und kühl zusammen: die Kühl-Seite legt die Wärmebelastung neben das Grün.
Nach der Grünflächen-Nähe ist es Unterradlberg: die typische Wohnlage dort erreicht einen Grün-Score von 85/100 für nahe Parks, Wald und Wiesen, vor Viehofen und Harland. Quelle: OpenStreetMap-Grünflächen, je 250-m-Zelle ausgewertet.
In St. Pölten trügt der Grünanteil in beide Richtungen: das Zentrum hat den höchsten Grünflächen-Anteil der Stadt und kommt an seinen Wohnlagen trotzdem nur ins Mittelfeld, während die Umlandgemeinden auf dem Papier fast nur aus Äckern bestehen und die grünsten Wohnlagen des Markts stellen, weil die Häuser dort am Waldrand stehen. Diese Zahl sagt nichts über das Grün an deiner Wohnung. wohnwahn misst stattdessen die Grünflächen in Gehweite jeder bewohnten Lage: ein dicht verbauter Block in einem „grünen“ Stadtteil zeigt sich dann ehrlich als das, was er ist.
Das Ranking beruht auf echten Grünflächen: Parks, Wald und Wiesen in Gehweite, also das, was die meisten unter „grün wohnen“ verstehen.
Harland zum Beispiel: ein hoher Grün-Score und trotzdem ≈ 15 Minuten mit den Öffis zum Rathausplatz. Grün und zentral ist seltener als grün-und-weit, aber die Daten zeigen, wo es die Kombination gibt.
Ja, messbar: Bäume spenden Schatten, kühlen durch Verdunstung und verbessern Luft und Wohlbefinden. Darum zeigt wohnwahn die Bäume rund um jede Adresse, und darum überlappt Grün mit dem Kühl-Ranking.
Grünflächen aus OpenStreetMap, je bewohnter 250-m-Zelle ausgewertet, monatlich aktualisiert (Stand: Oktober 2026).
Mehr ehrliche Daten dazu, wo man in St. Pölten und Umland gut wohnt.
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Quellen: Grünflächen aus OpenStreetMap · Öffi: eigenes Routing auf den Fahrplänen von LUP St. Pölten und ÖBB. Monatlich aktualisiert.