Beim Kauf bindet man sich für Jahrzehnte an eine Lage. Diese vier Fragen beantwortet kein Exposé ehrlich, weil es der Verkäufer schreibt.
Wie viel Sonne die Lage wirklich bekommt
Am 21. Dezember steht die Sonne über Klagenfurt mittags 19,9 Grad hoch. Der Sattnitz-Rücken im Süden erreicht aus Viktring gesehen 23,3 Grad. Das heißt: dort steht die Wintersonne mittags hinter dem Hang, während zwei Kilometer weiter nördlich den ganzen Tag Sonne liegt. Genau das rechnen wir, statt es „Südlage“ zu nennen.
Sonnen-Check öffnen →Wie nah der See wirklich ist
Der Wörthersee reicht bis ins Stadtgebiet, und keine andere Stadt, die wir abdecken, hat ein Gewässer dieser Größe vor der Haustür. Was das für eine einzelne Adresse bedeutet, hängt an wenigen hundert Metern. Der Atlas zeigt es je Stadtteil und Gemeinde.
Atlas öffnen →Wie laut es wirklich ist
Klagenfurt hat 105.734 Einwohner und liegt damit über der EU-Schwelle von 100.000, ist aber trotzdem kein ausgewiesener Ballungsraum. Kartiert sind darum nur die Hauptverkehrswege: am lautesten sind die A2 bei St. Peter und der Südring, beide über 75 dB. Von 6.561 bewohnten Wohnlagen trägt aber nur jede neunte überhaupt eine Zone. Wir schreiben an jede Adresse dazu, ob ein gemessener Wert vorliegt oder nicht, statt Schweigen als Ruhe auszugeben.
Lärmkarte öffnen →Was der Quadratmeter kostet
Der Baugrund ist in Klagenfurt der billigste unserer sieben Märkte, die Wohnung ist es nicht. Was das für Kaufen gegen Bauen heißt, und warum die Landeshauptstadt in Kärnten preislich nur die Nummer drei ist, steht auf der Preisseite. Alle Zahlen aus den Kaufverträgen der Statistik Austria.
Preise ansehen →Was das Land dazuzahlt
Kärnten zahlt Wohnbeihilfe nach dem K-WBHG, mit einer Einkommensstaffel und einer Wohnungsgrößen-Regel. Wir haben die Berechnung nachgebaut, damit man vor der Besichtigung weiß, woran man ist.
Wohnbeihilfe berechnen →