Grün heißt auch kühler
Straßenbäume kühlen ihre Umgebung im Sommer messbar. Wenn dir Hitze wichtig ist, gehören grün und kühl zusammen: die Kühl-Seite legt die Wärmebelastung neben das Grün.
Wohnen · Thema
Am grünsten wohnt man in St. Georgen, in Kleinhöflein und in Eisenstadt.
„Grün“ behauptet sich leicht. wohnwahn misst es: die Nähe zu echten Grünflächen, Parks, Wald und Wiesen, für jede bewohnte 250-m-Zelle.
Und der Gemeindeschnitt trügt hier entlang einer ungewohnten Linie. Rust kommt gleichzeitig auf einen Median von 0 und ein oberes Viertel über 83, weil Reben als Agrarfläche zählen und nicht als nutzbares Grün. Eisenstadt selbst liegt mit 49 im Mittelfeld, auf Rang 29 von 48. wohnwahn misst das Grün an deiner Wohnung, nicht am Gemeinderand.
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Dunkelgrün heißt viel Park, Wald oder Wiese in der Nähe. Jedes Quadrat ist eine bewohnte 250-m-Zelle mit ihrem Grünflächen-Nähe-Score (großes und nahes Grün zählt mehr).
Nur bewohnte Lagen sind eingefärbt. Gemessen wird die Nähe zu Grünflächen je Wohnlage. Tipp: auf die Karte tippen zeigt den Grün-Score genau dieser Stelle.
Grün heißt meistens Stadtrand. Diese Stadtteile zeigen, dass beides geht: ein hoher Grün-Score UND höchstens 25 Minuten mit den Öffis zum Domplatz.
Straßenbäume kühlen ihre Umgebung im Sommer messbar. Wenn dir Hitze wichtig ist, gehören grün und kühl zusammen: die Kühl-Seite legt die Wärmebelastung neben das Grün.
Die Auswertung wird gerade berechnet.
In diesem Markt ist der Weingarten die Falle. Das Nordburgenland sieht auf jedem Foto grün aus, und ein großer Teil dieses Grüns ist Rebfläche: schön anzusehen und nichts, worin man spazieren geht. Rust zeigt es. Die Freistadt hat die größte Spreizung des ganzen Markts: 65 ihrer 112 bewohnten Zellen stehen beim Grün auf null, während ihr oberes Viertel erst bei 83 beginnt. Reben auf der einen Seite, Seeufer und Schilf auf der anderen. Diese Zahl sagt nichts über das Grün an deiner Wohnung. wohnwahn misst stattdessen die Grünflächen in Gehweite jeder bewohnten Lage: ein dicht verbauter Block in einem „grünen“ Stadtteil zeigt sich dann ehrlich als das, was er ist.
Das Ranking beruht auf echten Grünflächen: Parks, Wald und Wiesen in Gehweite, also das, was die meisten unter „grün wohnen“ verstehen.
Kleinhöflein zum Beispiel: ein hoher Grün-Score und trotzdem ≈ 9 Minuten mit den Öffis zum Domplatz. Grün und zentral ist seltener als grün-und-weit, aber die Daten zeigen, wo es die Kombination gibt.
Ja, messbar: Bäume spenden Schatten, kühlen durch Verdunstung und verbessern Luft und Wohlbefinden. Darum zeigt wohnwahn die Bäume rund um jede Adresse, und darum überlappt Grün mit dem Kühl-Ranking.
Grünflächen aus OpenStreetMap, je bewohnter 250-m-Zelle ausgewertet, monatlich aktualisiert (Stand: November 2026).
Mehr ehrliche Daten dazu, wo man in Eisenstadt und Umland gut wohnt.
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Wie wohnwahn Lagen bewertet →Grün hält kühler: kühl wohnen in Eisenstadt →Ruhig wohnen →Pendeln nach Eisenstadt →Wohnen am Wasser →Familienfreundlich →Sonnig wohnen →
Quellen: Grünflächen aus OpenStreetMap · Öffi: eigenes Routing auf den Fahrplänen von Verkehrsverbund Ost-Region und ÖBB. Monatlich aktualisiert.