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Alltag
Wilten: im Sommer heiß, im Winter im Schatten, und trotzdem beliebt
Was bekommt man dafür, dass die Lage klimatisch die schwierigste ist?
Wilten liegt auf dem Talboden am Südrand der Stadt, zwischen Hauptbahnhof und Bergisel, und bekommt beide Nachteile der Ebene ab: die Wärme staut sich, und die Berge im Süden nehmen die Wintersonne weg. Unsere Messungen sagen 58 von 100 für die Sonne und einen der niedrigsten Kühle-Werte der Stadt. Dagegen steht, was den Stadtteil trotzdem voll macht: Beisln, Studentenwohnungen, zwei Klöster und der Bahnhof, alles zu Fuß. Der Weg führt vom Bahnhof über das Wiltener Platzl zur Basilika und zum Stift und endet oben auf dem Bergisel, wo man den Grat sieht, der das alles verursacht.
Anreise: S4, REX2, S3 bis Innsbruck Hauptbahnhof, 15 m zum Start. Rückweg ab Innsbruck Sonnenburgerhof (STB, 590, 589, 401, 591), 463 m.
Die Route und ihre Daten
Die farbige Linie ist der Weg, geroutet auf dem echten Fußwegenetz. Schalte eine Datenebene zu, oder tippe irgendwo auf die Karte: Bäume, Lärm, Hitze und Reisezeiten genau dieser Stelle.
Tippe auf die nummerierten Stationen für das Besondere jeder Stelle, oder irgendwo für das volle „Was ist hier?“.
Alle 100 Meter der Strecke, aus den echten Daten klassifiziert: Grünflächen, amtliche Lärmkarte, Lauflage.
Rund 153 Höhenmeter bergauf und 3 bergab, zwischen 581 und 732 m Seehöhe. Alle 25 m aus offenen Höhendaten abgetastet.
Für Studierende, Berufseinsteiger und alle, denen kurze Wege mehr wert sind als Nachmittagssonne. Wer im Erdgeschoß nach Süden schaut, sollte hier im Dezember besichtigen, nicht im Juni.
Die Ruhe misst hier durchwachsen, und dieses Mittel täuscht in beide Richtungen: am Platzl ist es abends laut, zwei Gassen weiter im Stiftsgarten sehr still. Dazu kommen Bahn und Brennerachse. Wer hier Erdgeschoß oder ersten Stock ansieht, sollte das zwischen November und Februar tun, wenn der Grat im Süden am meisten wegnimmt.
Was sich unterwegs verändert
Alle 100 Meter des Wegs, gegen die Daten von wohnwahn abgetastet. Die Kurven laufen vom Start (links) zum Ziel (rechts). Kurz gesagt: belebt und lebendig · sehr gut angebunden.
Werte 0 bis 100 je 250-m-Zelle. Parks und Wasser haben keine eigene Wohnzelle, dort liest das Profil die nächste Wohnlage. Quelle: Baumkataster der Stadt Innsbruck, Wärme-Modell aus dem Versiegelungsgrad, Umgebungslärmkarte, Lauflage und eigenes Öffi-Routing.
Was am Weg liegt
Gezählt in rund 140 Metern zur Route, aus unseren Daten.
Die Stationen
Immobilien an diesem Weg
Echte Inserate in rund 350 Metern zur Route.
Die Lagen an diesem Weg
Das volle Profil jeder Lage im Atlas: Bäume, Ruhe, Preise, Reisezeiten.
Über diesen Weg
Wie lang ist der Weg?
Rund 3,4 km, etwa 65 Minuten in normalem Tempo, 4.300–4.900 Schritte. Auf dem echten Fußwegenetz geroutet, keine Luftlinie.
Was sagen die Daten über diese Route?
belebt und lebendig · sehr gut angebunden. Jede Zahl ist je 250-m-Zelle gemessen und wird monatlich nachgerechnet.
Durch welche Grätzl führt der Weg?
Innenstadt, Wilten. Jedes verlinkt auf sein volles Profil im Grätzl-Atlas.
Abgegangen? Jetzt die Wohnung finden.
Spring in die Suche entlang dieser Route, oder tippe auf der Karte jede Adresse an: die Daten schon vor der Besichtigung.
Route geroutet auf dem Fußwegenetz von OpenStreetMap (© OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL) · Kartenkacheln © CARTO. Datenprofil: Baumkataster der Stadt Innsbruck, Wärme-Modell aus dem Versiegelungsgrad, Umgebungslärmkarte (BMK), Lauflage und eigenes Öffi-Routing auf den Fahrplänen von IVB und ÖBB. Stand: 2026-09-08.