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Mietwohnungen in Vorarlberg

Wohnung mieten in Vorarlberg

Vorarlberg ist teuer, und zwar messbar: 9,30 Euro je Quadratmeter netto, 21 Prozent über dem österreichischen Schnitt. Nur Tirol und Salzburg liegen darüber. Je Wohnung ist Vorarlberg sogar das teuerste Bundesland, mit 619,90 Euro netto im Monat, denn die Wohnungen sind hier größer als in Tirol oder Salzburg. Diese Zahlen kommen aus dem Mikrozensus der Statistik Austria und sind das, was in laufenden Verträgen wirklich gezahlt wird.

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Ardetzenberg03, Vorarlberg
böhringer friedrich · CC BY-SA 2.5

Aktuell im Bestand

Diese Wohnungen stehen gerade in Vorarlberg zur Miete.

Gerade liegt uns keine Vorarlberger Mietwohnung vor: unsere Anbieter sitzen bisher vor allem im Osten Österreichs. Die amtlichen Mietwerte unten gelten trotzdem, sie kommen von der Statistik Austria und nicht aus unserem Bestand. Ein Suchauftrag meldet das erste Objekt.

Was hier tatsächlich gezahlt wird

Nicht was verlangt wird, sondern was in laufenden Mietverträgen wirklich bezahlt wird. Die Statistik Austria erhebt das im Mikrozensus für alle Hauptmietwohnungen des Landes, 2025 zuletzt.

  • € 9,30/m²Bestandsmiete in Vorarlberg
  • € 7,70/m²Bestandsmiete Österreich
  • € 9,70/m²Neuer Vertrag, Österreich

Dazu kommen 2,60 Euro je m² Betriebskosten, macht 11,80 Euro brutto. Ein Vertrag, der noch keine zwei Jahre läuft, kostet österreichweit 9,70 Euro je m² netto, einer über zwanzig Jahren 4,70: was du heute neu mietest, liegt darum über der Bestandsmiete.

Statistik Austria, Mikrozensus Wohnen 2025: durchschnittliche Miete aller Hauptmietwohnungen je Bundesland, Euro je m². Eine feinere Ebene als das Bundesland gibt es dafür nicht.

Was wir zeigen und die Portale nicht

Eine Miete ist die eine Zahl. Was sie wert ist, entscheidet die Lage, und die messen wir: Lärm, Grün, Sonne, echte Reisezeiten.

Was das Land dazuzahlt

Vorarlberg zahlt Wohnbeihilfe als Differenz zwischen dem anrechenbaren und dem zumutbaren Wohnungsaufwand, und verleiht für den Neubau bis zu 100.000 Euro je Wohneinheit, gestaffelt nach dem Bodenverbrauch. Die Grenzen, die Einkommenstabelle und ein Rechner nach der Richtlinie 2026 stehen auf unserer eigenen Seite.

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Was der Grund in der Gemeinde kostet

Die Statistik Austria weist für alle 96 Vorarlberger Gemeinden einen eigenen Baugrundpreis aus. Er erklärt auch bei Mieten, warum zwei Orte im selben Bezirk verschieden teuer sind: wo der Grund teuer ist, ist der Neubau teuer, und der zieht die Mieten mit.

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Was ein Inserat sonst noch sagt

Jedes Objekt bei uns trägt seine Ortsangabe, den Energieausweis mit Klasse und Kennwert, die Merkmale aus dem Feed und die Prüfung durch unser Qualitäts-Gate. Was ein Anbieter nicht liefert, bleibt leer, statt geraten zu werden. Bei einer Mietwohnung ist der Energieausweis die zweite Miete: er sagt, was die Heizung kostet.

Worauf es beim Mieten ankommt

Die Provision zahlt seit Juli 2023 der Auftraggeber

Bei Mietwohnungen gilt das Erstauftraggeberprinzip: wer den Makler beauftragt, zahlt ihn. Wenn dich jemand als Mieterin oder Mieter zur Provision auffordert, obwohl der Vermieter den Auftrag erteilt hat, ist das im Regelfall unzulässig.

Befristet oder unbefristet ist die wichtigste Zeile

Befristete Verträge im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes laufen mindestens drei Jahre und bringen einen Abschlag von 25 Prozent auf den zulässigen Hauptmietzins. Nach einem Jahr kannst du unter Einhaltung der Frist selbst kündigen.

Brutto ist nicht gleich netto

Im Inserat steht meist die Bruttomiete inklusive Betriebskosten und Umsatzsteuer, manchmal aber auch nur der Hauptmietzins. Erst der Vergleich derselben Größe über mehrere Wohnungen sagt, welche teuer ist.

Kaution, Ablöse und was davon erlaubt ist

Üblich sind drei Bruttomonatsmieten Kaution, verzinst und am Ende rückzahlbar. Eine Ablöse ist nur für tatsächlich übernommene Gegenstände oder werthaltige Investitionen zulässig, nicht für den Vertrag selbst.

Betriebskosten sind hier nicht der Ausreißer

In Vorarlberg kommen 2,60 Euro je Quadratmeter Betriebskosten dazu, praktisch genau der Bundesschnitt von 2,60. Teuer ist hier die Nettomiete, nicht die Nebenkosten. Wer zwei Angebote vergleicht, vergleicht darum die Nettomiete und lässt sich die Betriebskostenabrechnung des Vorjahres zeigen.

Die große Wohnung ist der Grund für die hohe Monatsmiete

Vorarlberg hat die höchste Monatsmiete Österreichs, aber nicht den höchsten Quadratmeterpreis. Rechnerisch misst die Vorarlberger Mietwohnung 66,7 Quadratmeter, die Tiroler 64,4 und die Wiener 65,8. Wer eine kleine Wohnung sucht, zahlt hier weniger als die Landeszahl vermuten lässt.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Mietwohnung in Vorarlberg?

Im Landesmittel 9,30 Euro je Quadratmeter netto, dazu 2,60 Euro Betriebskosten, also 11,80 brutto. Je Wohnung sind das 619,90 Euro netto im Monat. Erhoben hat das die Statistik Austria im Mikrozensus 2025 über alle 62.200 Hauptmietwohnungen des Landes.

Sind das die Preise, die ich heute zahle?

Nein, und der Unterschied ist groß. Das sind die Mieten aller laufenden Verträge. Ein Vertrag, der noch keine zwei Jahre läuft, kostet österreichweit 9,70 Euro je Quadratmeter netto, einer über zwanzig Jahren 4,70: mehr als das Doppelte. Wer heute neu mietet, liegt über der Landeszahl.

Gibt es Mietwerte für Bregenz, Dornbirn oder Feldkirch?

Amtlich nicht. Die Statistik Austria erhebt Mieten im Mikrozensus, und dessen Stichprobe trägt keine Bezirksebene. Für den Kauf gibt es Bezirkswerte, für die Miete nicht. Wir erfinden sie auch nicht.

Warum ist Vorarlberg so teuer?

Weil der Platz knapp ist. Das Rheintal ist ein schmaler Talboden zwischen Bodensee und Bergen, auf dem Siedlung, Landwirtschaft und Industrie konkurrieren. Dieselbe Knappheit zeigt der Kauf: bei den bezahlten Hauspreisen liegt Vorarlberg mit 4.730 Euro je Quadratmeter fast doppelt so hoch wie Niederösterreich.

Such nach dem, was dir wichtig ist

Setz deine Prioritäten einmal, und die Suche ordnet danach: Budget, ruhige Lage, kurze Wege, Sonne. Ein Suchauftrag meldet neue Wohnungen in deinem Bezirk. Ohne Anmeldung, ohne Kosten.

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