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Quellen zum Video

Wienerberg: Eine Ecke pro Familie

Am Wienerberg wohnten um 1895 vier Familien und eine Witwe in einem Zimmer, die Grenze zwischen ihnen war ein Kreidestrich. Das Video fragt, wer das gesehen hat und ob sie später besser wohnten. Hier stehen seine Quellen, Aussage für Aussage, für das Kurzvideo und die lange Fassung.

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Video · 1:24 · mit Ton

Was das Video zeigt

Am Wienerberg machten Tausende Ziegel für Wien, viele kamen aus Böhmen und Mähren. 1888 lagen die Werke noch vor der Stadt, in der Gemeinde Inzersdorf; seit 1892 gehört das Gelände zu Wien, zum Bezirk Favoriten. Wie die Familien wohnten, beschreibt im April 1895 ein Reporter der Neuen Freien Presse: in einem Zimmer neun Betten, vier Familien, jede in einer Ecke, dazu eine Witwe, und auf dem roten Ziegelpflaster ziehen Kreidestriche die Grenze für jede Familie.

Gesehen hat es schon 1888 der Arzt und Sozialdemokrat Victor Adler. Im November schlich er sich nachts ins Werk; sieben Jahre später erzählte er vor Gericht, wie er eine Frau mit Neugeborenem fragte, wo sie entbunden habe, und sie antwortete: „Hier.“ Was er wusste, kam von zwei Ziegelarbeitern, Raab und Haader. Kurz nach seinem Bericht in der Gleichheit wurden beide verhaftet und aus dem Raum Wien ausgewiesen. Warum, wusste auch Adler nicht, und was danach aus ihnen wurde, haben wir nicht gefunden.

Beim Lohn griff das Amt ein: Den Lohn in Blech, einzulösen in Kantinen der Firma, stellte das Gewerbeinspektorat noch 1888 ab. Beim Wohnen schrieb 1893 der Gewerbeinspektor von Massenquartieren für 15 bis 20 Personen. Im April 1895 streikten die Ziegelarbeiter; ein Gendarm verletzte den Arbeiter Franz Urbanek schwer, er starb Anfang Mai. Im Parlament gab der Innenminister zu, so mangelhaft wie am Wienerberg wohnten Arbeiter kaum irgendwo. Der Streik endete mit 15 bis 20 Prozent mehr Lohn.

Drei Jahre später schrieb ein Festband der Industriellen, alle Arbeiter wohnten samt Familie in Einzelwohnungen. Eine zweite Quelle dafür haben wir nicht gefunden, und ob es für alle stimmte, wissen wir nicht. Der Lehm für die Ziegel kam aus Gruben; eine von ihnen ist heute der Wienerbergteich. Geblieben sind die Ziegel, manche mit Stempel, und das Video fragt: Wo hast du schon einmal so einen Ziegel gesehen?

Gewünscht haben sich das Video G.Ritter, thomas_1220_, TheOneYouDontWant01, kathi_strassl, Spiel mit das Lied von Tod und manuel.taschauer. Die Bilder sind echt, wo nicht „KI-Bild“ dabeisteht: das Aufnahmeblatt von 1872, Victor Adler als Lithografie aus dem Wien Museum, Zeitungen und Bücher von 1888 bis 1898, Luftbilder der Stadt Wien und Googles 3D von heute. Mit KI erzeugt sind drei gekennzeichnete Bilder, die Stimme und die Geräusche.

Quellen und Bildnachweise

Daten

Für den Film haben wir die Daten ausgeschnitten, umgerechnet und neu gezeichnet.

Google 3D

Der Wienerbergteich heute: der Abstieg von oben zum Wasser, wo 1956 noch die Lehmgrube war: Googles fotorealistisches 3D. Im Film steht die Nennung im Bild, solange Googles Bild zu sehen ist: Heute in 3D: Google Maps

Bilder

  1. Österreichisch-Ungarische Monarchie, Militärgeographisches Institut, Aufnahmeblatt 4757-1c 1872 Inzersdorf (die Ziegelöfen am Wienerberg in der Gemeinde Inzersdorf, 3. Landesaufnahme), 1872. Wikimedia Commons. Lizenz: gemeinfrei (Public Domain). Änderung: Ausschnitt um die „Wienerberger Ziegelöfen“, langsame Fahrt; stark abgedunkelt als ruhiger Hintergrund unter der Schrift (beide Videos).
  2. nach Otto Friedrich (1862–1937) (Künstler; Druck: Kunstanstalt Albert Berger), Victor Adler (1852-1918), Arzt, Journalist, Politiker, Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, um 1920. Wien Museum, Inv.-Nr. 227711. Lizenz: CC0 1.0. Änderung: Ausschnitt mit dem Kopf, leicht getönt, auf dunklem Grund neben der Schrift (beide Videos).
  3. unbekannt, Volksfreund, Brünn (den Abdruck der Anfrage im Reichsrat vom 18. Dezember 1888, mit den Namen Raab und Haader), 27. Dezember 1888. Mährische Landesbibliothek (MZK), Digitale Bibliothek. Lizenz: gemeinfrei (Public Domain). Änderung: nur die Zeilen mit den Nachnamen ausgeschnitten, die Zeile mit den Namen hervorgehoben; die Zeilen mit einem Vornamen zeigt der Film nicht, weil die Quellen ihn verschieden angeben (beide Videos).
  4. Erwin Pendl (Zeichner, im Bild signiert), Die Gross-Industrie Oesterreichs, Bd. 6 (die Vogelschau des Werks der Wienerberger Ziegelfabriks- und Baugesellschaft, S. 84), 1898. Wikimedia Commons (Digitalisat der Österreichischen Nationalbibliothek). Lizenz: gemeinfrei (Public Domain). Änderung: Ausschnitt, langsame Fahrt (langes Video); Vorlage für die KI-Bilder des Werks (beide Videos).
  5. Motox, Miesbachziegel (einen Ziegel mit dem Stempel A M, „Ziegel aus der Fertigung Alois Miesbach“), 2007. Wikimedia Commons. Lizenz: gemeinfrei (Public Domain). Änderung: vergrößert, auf dunklem Grund (beide Videos).
  6. Raab (Ziegelarbeiter, Verfasser des Briefs), Victor Adlers Aufsätze, Reden und Briefe, Heft 4: Die Lage der Ziegelarbeiter (Raabs Brief aus der Gleichheit Nr. 51 vom 22. Dezember 1888, S. 26), 1888, nachgedruckt 1925. Internet Archive. Lizenz: gemeinfrei (Public Domain). Änderung: Ausschnitt am Scan, die gesprochene Zeile hell, der Rest abgedunkelt (langes Video).
  7. Eugen Elkan (Verfasser; zitiert den Bericht des Gewerbeinspektors für Wien), Die österreichische Gewerbeinspection im Jahre 1893, in: Zeitschrift für Volkswirtschaft, Socialpolitik und Verwaltung, Bd. 4 (den Bericht über die 64 Arbeiterhäuser eines großen Ziegelwerks, S. 332), 1895. Internet Archive (University of Toronto). Lizenz: gemeinfrei (Public Domain). Änderung: Ausschnitt am Scan, die gesprochene Zeile hell, der Rest abgedunkelt (langes Video).
  8. Central-Volksblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg, Aus dem Leben der Ziegelarbeiter am Wienerberg (den Nachdruck der Reportage der Neuen Freien Presse), 30. April 1895. ULB Münster (zeitpunkt.nrw), über die Deutsche Digitale Bibliothek. Lizenz: gemeinfrei (Public Domain). Änderung: Ausschnitte am Scan, die gesprochene Zeile hell; am Schluss zwei Zeilen über den Kreidestrichen (langes Video).

KI, Stimme und Musik

Drei Bilder sind mit KI gemalt und im Film als „KI-Bild“ gekennzeichnet: das Zimmer von oben nach der Beschreibung der Neuen Freien Presse 1895 und nach unserem Kreideplan, das Werk nach Pendls Vogelschau von 1898 und dasselbe Werk bei Nacht (nur im langen Video). Gemalt mit Nano Banana 2.1, bewegt mit Kling 3.0. Maße, Menschen, Fenster und Wäsche sind erfunden, darum steht dabei „so könnte es ausgesehen haben“. Der Kreideplan ist schematisch, die Maße des Zimmers kennen wir nicht. Stimme und Geräusche sind mit KI erzeugt: die Stimme mit Gemini 3.8 Flash TTS („Charon“), der Ziegel-Klack und das Kratzen der Kreide mit ElevenLabs. Musik gibt es keine.

Jede Aussage des Shorts und ihre Belege

  1. Jede Familie hatte eine Ecke. Die Grenze war ein Kreidestrich auf dem Ziegelboden.

    Die Kreidestriche stehen nur in dieser einen Reportage; alle Fundstellen sind Nachdrucke der Neuen Freien Presse. Darum steht ihr Name von der ersten Sekunde an im Bild. „Ziegelboden“ sagt der Film für das „Ziegelpflaster“ der Zeitung.

  2. So wohnten Familien, die am Wienerberg Ziegel für Wien machten. Viele kamen aus Böhmen und Mähren.

    „Viele“, nicht „sie“: Nicht alle kamen von dort. Raab und Haader kamen aus Mähren, aus Hombok und Gewitsch (heute Hlubočky und Jevíčko). Und „für Wien“, nicht „Wiens Ziegel“: Der Wienerberg war der größte Lieferant, nicht der einzige.

  3. Ziegel vom Wienerberg wurden im Arsenal und im Parlament verbaut.

    Nur im langen Video. Die Bauten sind älter als 1888: Es sind Ziegel vom Wienerberg, nicht die Ziegel der Familien aus dem Film. Rathaus, Votivkirche und Oper nennt der Film nicht, dafür fanden wir keinen sicheren Beleg; den Heinrichhof nicht, weil er abgerissen ist.

  4. Schon 1888 schlich sich der Arzt und Sozialdemokrat Victor Adler nachts ins Ziegelwerk.

    Die Herausgeber von Adlers Schriften schreiben 1922 und 1925 „Dezember“; das ist falsch, der Bericht stand schon am 1. Dezember 1888 in der Gleichheit. Die Ziegelwerke lagen 1888 in der Gemeinde Inzersdorf, noch nicht in Wien. Das lange Video sagt: „Im November 1888 ging ein Arzt nachts ins Werk.“ und zitiert Adler: „Wir mussten uns einschleichen“.

  5. In einer Baracke fragte er eine Frau mit Neugeborenem: Wo haben Sie entbunden? Im Bild: „Hier.“

    Frage und Antwort erzählt nur Adler selbst, sieben Jahre später vor Gericht; sein Bericht von 1888 hat sie nicht. Darum steht im Bild „erzählt von Victor Adler, sieben Jahre später“. Dass in solchen Räumen Kinder zur Welt kamen, schreibt auch der Gewerbeinspektor. Den Namen der Frau kennt keine Quelle.

  6. Was er wusste, kam von zwei Arbeitern: Raab und Haader. Kurz nach Adlers Zeitungsbericht wurden beide verhaftet und aus dem Raum Wien ausgewiesen.

    Der Film sagt „kurz nach“, nicht „dafür“: Warum die beiden verhaftet wurden, steht in keiner Quelle, auch Adler wusste es nicht. „Aus dem Raum Wien“, weil Inzersdorf 1888 noch nicht Wien war und die Ausweisung für drei Bezirke galt. Vornamen nennt der Film nicht, die Quellen geben Raabs Vornamen verschieden an. Was nach Februar 1889 aus beiden wurde, haben wir nicht gefunden, auch kein Bild. Das lange Video sagt „Vieles, was er wusste, kam von zwei Arbeitern.“ und „Anfang Dezember verhaftete die Gendarmerie erst Raab, dann Haader.“

  7. „Sonntag hatten sie uns beide photographiert, Größenmaß und Personsbeschreibung aufgeschrieben.“ Ein Wachmann in Zivil brachte sie im Zug bis Lundenburg, schrieb Raab.

    Nur im langen Video. Nur Raab erzählt das, in Adlers Blatt; der Film sagt darum „schrieb Raab“. Lundenburg heißt heute Břeclav.

  8. Beim Lohn griff das Amt ein: 1888 bekamen die Arbeiter ihren Lohn in Blech, ausgeben mussten sie es in Kantinen der Firma. Noch im selben Jahr stellte das Gewerbeinspektorat das ab.

    Nur im langen Video. Eine Zahl zum Blechgeld nennt der Film nicht, die Quellen geben keine sichere.

  9. 1893 prüfte der Gewerbeinspektor die Arbeiterhäuser eines großen Ziegelwerks. Viele Wohnungen seien Massenquartiere, für 15 bis 20 Personen bestimmt. Dass es das Werk der Wienerberger Ziegelfabriks- und Baugesellschaft war, schrieb 1895 die Neue Freie Presse.

    Nur im langen Video. Der amtliche Bericht nennt die Firma nicht, erst die Zeitung ordnet ihn zu. Die Zahl der Bewohner (2.807 oder 2.817) steht in den Drucken verschieden, darum nennt der Film keine. Die Firma heißt hier mit ihrem Namen von damals; über das heutige Unternehmen sagt der Film nichts.

  10. Im April 1895 streikten die Ziegelarbeiter, bei der Wienerberger rund 3.000, im ganzen Wiener Becken rund 4.000.

    Die Kölnische Zeitung vom 17. April 1895 meldet ebenso „4000 Ziegelarbeiter des Wiener Beckens“. Andere Zahlen bis 10.000 stehen nur in einer Quelle. Das Short sagt nur: „1895 streikten die Ziegelarbeiter.“

  11. Am 20. April verletzte ein Gendarm in Rothneusiedl den Ziegelarbeiter Franz Urbanek schwer am Kopf. Franz Urbanek starb Anfang Mai.

    Nur im langen Video. Die Kölnische Zeitung vom 4. Mai 1895 meldet seinen Tod im Untersuchungsspital. Den Tag (2. oder 3. Mai) und die Waffe (Säbel oder Bajonett) geben die Quellen verschieden an; der Film sagt darum „Anfang Mai“ und nennt keine Waffe.

  12. Ein Reporter beschrieb das Zimmer vom Anfang: vier Familien und eine Witwe. In jeder Ecke standen zwei Betten, an der Mitte einer Wand ein neuntes, gegenüber der Herd. Im Bild: „9 Betten · 4 Familien · 1 Witwe“.

    Der Kreideplan im Film zeichnet diese Beschreibung nach, schematisch: Die Maße des Zimmers nennt die Zeitung nicht. Einen zweiten, unabhängigen Bericht über dieses Zimmer gibt es nicht, darum nennt der Film den Reporter.

  13. Eine Bewohnerin sagte ihm: „So sind wir nur 17. Aber da gibts Leute mit fünf Kindern und die haben auch nur eine Zimmerecke.“ „Die Familie in der Zimmerecke, das ist die Lösung der Wohnungs- und Existenzfrage“, schrieb er.

    Nur im langen Video. Der Satz der Zeitung ist bitter gemeint; darum steht er im Bild immer ganz. Der Anfang der Bewohnerin („Wir habens noch viel besser als andere …“) steht in der Schrift, damit das „nur“ verständlich ist.

  14. Familien wohnten auch in alten Ziegelöfen. In einem zählte die Zeitung 26 Menschen.

    Nur im langen Video. Ein Bild davon zeigt der Film nicht: Wie ein solcher Ofen innen aussah, beschreibt keine Quelle, und ein erfundenes Gewölbe wäre ein Ort, den es so nicht gab.

  15. Im Parlament gab der Innenminister zu: So schlecht wohnten Arbeiter kaum irgendwo. Im Bild: „… wie am Wienerberg, kaum irgendwo anders …“

    Indirekte Rede: Der Minister, Marquis Bacquehem, sprach am 25. April 1895 im Abgeordnetenhaus; die Anführungszeichen gehören der Zeitung, darum steht im Bild „so der Schwäbische Merkur“. Vier Zeitungen berichten über dieselbe Rede, auch der Deutsche Reichsanzeiger vom 26. April und das Düsseldorfer Volksblatt vom 29. April („höchst mangelhaft“). Der Minister nannte den Wienerberg eine Ausnahme. Den Scan des Merkur zeigt der Film nicht, die Bibliothek gibt ihn nur zum Lesen frei.

  16. Am 26. April endete der Streik, mit 15 bis 20 Prozent mehr Lohn. Beim Lohn hatten die Streikenden etwas erreicht. Und beim Wohnen?

    Nur im langen Video. Das Düsseldorfer Volksblatt vom 29. April 1895 nennt die „15–20prozentige Lohnerhöhung“.

  17. Im November 1895 sprach Adler vor dem Schwurgericht. Man baue vier Häuser mit je vierzig Familienwohnungen, sagte er. Das sei alles, was man seit acht Jahren draußen gebaut habe. Im Bild: „Victor Adler vor dem Schwurgericht, angeklagt wegen eines Artikels zum Streik“.

    Nur im langen Video. Nur Adler, in seiner eigenen Verteidigung; darum steht der Satz als Zitat mit Namen und Anlass. Die Anklage kennen wir nur von den Herausgebern seiner Reden.

  18. Drei Jahre später schrieb ein Festband der Industriellen: Alle Arbeiter wohnen samt Familie in Einzelwohnungen. Eine zweite Quelle dafür haben wir nicht gefunden.

    Wer den Text schrieb, sagt der Band nicht; das Titelblatt nennt ihn „dargebracht von den Industriellen Oesterreichs“, darum sagt der Film nicht „die Firma“. Unsere Suche nach einem unabhängigen Bericht über die Wohnungen 1897 bis 1900 blieb ohne Treffer; die Berichte der Gewerbeinspektion 1896 bis 1899 haben wir nicht erreicht. Darum sagt der Film nur, was wir gefunden haben, und im langen Video: „Ob es für alle stimmte, wissen wir nicht.“

  19. Der Lehm für die Ziegel kam aus Gruben wie dieser. 1956 war hier eine Grube, heute ist sie ein Teich.

    „Wie dieser“, weil diese Grube erst zwischen 1912 und 1938 aufging: Wo heute das Wasser liegt, war 1888 noch Feld. Die Familien wohnten also nicht hier, und der Film sagt nie „unter diesem Teich“. Das lange Video sagt: „Heute ist die Grube ein Teich.“

  20. In den 1960er-Jahren endete am Wienerberg die Ziegelproduktion. Das Erholungsgebiet entstand in den 1980er-Jahren. Die übrigen Gruben wurden mit Müll und Schutt gefüllt.

    Nur im langen Video. Ein genaues Jahr nennt der Film nicht, die Quellen geben keines.

  21. Geblieben sind die Ziegel. Manche tragen einen Stempel, dieser hier: A M, für den Ziegelfabrikanten Alois Miesbach. Er starb 1857.

    Gesprochen nur im langen Video; das Short zeigt den Ziegel mit seiner Bildzeile. Der Ziegel ist älter als die Geschichte im Film; er steht für die Ziegel, die vom Wienerberg kamen. Auf anderen Ziegeln steht H D, für Heinrich Drasche. Wie groß der Ziegel ist, zeigt das Foto nicht. Die Frage am Schluss („Wo hast du schon einmal so einen Ziegel gesehen?“) ist ein Echo auf Adlers Frage in der Baracke.

Literatur und Quellen

So misst wohnwahn