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Häuser zur Miete in Oberösterreich

Haus mieten in Oberösterreich

Oberösterreich hat nach Wien die meisten Mietwohnungen Österreichs, 237.300 zählt die Statistik Austria. Gezahlt werden im Schnitt 6,90 Euro je Quadratmeter netto, spürbar unter dem Bundesschnitt. Ein ganzes Haus zur Miete ist auch hier die Ausnahme, und zwischen Linz-Land und dem Innviertel liegen dabei zwei verschiedene Märkte.

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Altstadt, Wels, Oberösterreich
FranzOvilava · CC BY-SA 3.0 at

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Diese Häuser stehen gerade in Oberösterreich zur Miete.

Mit 3 Objekten ist das noch keine breite Auswahl. Ein Suchauftrag meldet jedes neue Haus, sobald ein oberösterreichischer Anbieter bei uns einliefert.

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Die Objekte kommen direkt von Maklerbüros und von Privatpersonen, über Schnittstellen und unseren eigenen Editor. Wir kopieren keine Portale, und wir nehmen keine Provision.

Was hier tatsächlich gezahlt wird

Nicht was verlangt wird, sondern was in laufenden Mietverträgen wirklich bezahlt wird. Die Statistik Austria erhebt das im Mikrozensus für alle Hauptmietwohnungen des Landes, 2025 zuletzt.

  • € 6,90/m²Bestandsmiete in Oberösterreich
  • € 7,70/m²Bestandsmiete Österreich
  • € 9,70/m²Neuer Vertrag, Österreich

Dazu kommen 2,50 Euro je m² Betriebskosten, macht 9,30 Euro brutto. Ein Vertrag, der noch keine zwei Jahre läuft, kostet österreichweit 9,70 Euro je m² netto, einer über zwanzig Jahren 4,70: was du heute neu mietest, liegt darum über der Bestandsmiete.

Statistik Austria, Mikrozensus Wohnen 2025: durchschnittliche Miete aller Hauptmietwohnungen je Bundesland, Euro je m². Eine feinere Ebene als das Bundesland gibt es dafür nicht.

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Wo gerade Häuser zur Miete stehen, aufgeschlüsselt nach Bezirk. Der Link öffnet die Suche mit genau diesem Bezirk.

Was wir zeigen und die Portale nicht

Bei einem Haus zählt, was ringsum passieren darf. Das steht in Oberösterreich amtlich fest, und wir zeigen es je Adresse.

Was auf dem Nachbargrundstück gewidmet ist

Oberösterreich führt die Flächenwidmung aller Gemeinden in einem Landesdienst. Bei einem Miethaus sagt sie dir, was neben dir entstehen darf: Wohngebiet, gemischtes Baugebiet und Betriebsbaugebiet sind drei verschiedene Nachbarschaften.

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Was das Land zur Miete dazuzahlt

Die oberösterreichische Wohnbeihilfe geht auch an Mieter im privaten Altbestand. Sie hängt am Einkommen, an der Haushaltsgröße und an einer anrechenbaren Wohnungsgröße, und gerade bei einem Haus ist die letzte Grenze die entscheidende.

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Wie die Lage in Linz wirklich ist

Für jeden Linzer Stadtteil und jede Umland-Gemeinde messen wir Lärm, Grün, Wärme, Sonne und die echte Öffi-Reisezeit, je 250-Meter-Zelle und nicht ab Ortsschild. Das steht in keinem Inserat.

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Worauf es beim Mieten eines Hauses ankommt

Beim Haus gilt das Mietrecht oft gar nicht

Ein Gebäude mit höchstens zwei selbständigen Wohnungen ist vom Mietrechtsgesetz vollständig ausgenommen (§ 1 Abs 2 Z 5 MRG). Kein Richtwert, keine Obergrenze, keine Befristungsregeln, kein mietrechtlicher Kündigungsschutz. Es gilt, was im Vertrag steht, und deshalb ist der Vertrag beim Haus wichtiger als bei jeder Wohnung.

Die Heizkosten sind die zweite Miete

Bei einem unsanierten Einfamilienhaus erreichen sie im Winter leicht die Höhe der Kaltmiete. Der Energieausweis ist bei jeder Vermietung Pflicht und gehört vor die Besichtigung, nicht vor die Unterschrift. Ein Haus mit Klasse F kostet im Betrieb ein Vielfaches eines sanierten.

Betriebskosten und Instandhaltung liegen bei dir

Beim Haus rechnet keine Hausverwaltung ab. Kanal, Müll, Rauchfangkehrer, Gartenpflege und Schneeräumung stehen im Vertrag oder eben nicht, und im Vollausnahmebereich darf auch die Instandhaltung abweichend geregelt werden. Diese Zeilen vor der Unterschrift einzeln durchgehen.

Ein Haus im Grünland ist kein Haus im Wohngebiet

Oberösterreich veröffentlicht die Widmung jeder Gemeinde. Steht das Haus im Betriebsbaugebiet oder direkt daneben, darf dort Betrieb entstehen, mit Lieferverkehr und Betriebszeiten. Das kostet keine Miete und ist trotzdem der Unterschied zwischen zwei Adressen, die im Inserat gleich aussehen.

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Häufige Fragen

Was kostet ein Haus zur Miete in Oberösterreich?

Einen eigenen Hauswert weist die Statistik Austria nicht aus. Für alle Hauptmietobjekte des Landes zusammen sind es 6,90 Euro je Quadratmeter netto und 9,30 brutto. Bei 130 Quadratmetern wären das rund 897 Euro netto und 1.209 brutto, aber das ist eine Hochrechnung aus dem Landesmittel und kein erhobener Hauswert.

Gilt beim Haus derselbe Mieterschutz wie bei einer Wohnung?

Meistens nicht. Ein- und Zweifamilienhäuser sind vom Mietrechtsgesetz vollständig ausgenommen (§ 1 Abs 2 Z 5 MRG). Die Miethöhe ist frei vereinbar, eine Befristung braucht keine Mindestdauer, und gekündigt wird nach ABGB und Vertrag. Bei einem Haus mit drei oder mehr Wohnungen sieht es anders aus, dort greift das MRG zumindest teilweise.

Sind das die Preise, die ich heute zahle?

Nein. Das sind die Mieten aller laufenden Verträge. Ein Vertrag, der noch keine zwei Jahre läuft, kostet österreichweit 9,70 Euro je Quadratmeter netto, einer über zwanzig Jahren 4,70: mehr als das Doppelte. Wer heute neu mietet, liegt über der Landeszahl.

Wo im Land findet man am ehesten ein Haus zur Miete?

Dort, wo der Kaufpreis hoch genug ist, dass sich Vermieten gegen Verkaufen rechnet, also im Zentralraum. Ein Haus kostet im Median der Bezirke 2.632 Euro je Quadratmeter, in der Stadt Linz 4.294 und in Schärding 2.040. Im Innviertel und im Mühlviertel wird eher verkauft, im Speckgürtel von Linz eher vermietet.

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